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VPAK

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Wer wir sind – unser Verein

Der Verein zur pädagogischen Arbeit mit Kindern aus Zuwandererfamilien (VPAK) e. V. wurde im November 1981 gegründet. Gründungsmitglieder waren Lehrende und Studierende der Universität Osnabrück, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, der Schulaufsicht sowie Lehrerinnen und Lehrer. Seit vielen Jahren zählt der Verein nahezu 100 Mitglieder.

Die Mitgliederversammlung tagt jährlich im März. Wichtige Organe sind daneben der Vorstand und der fachlich besetzte Vereinsbeirat. Beide haben eine Amtszeit von zwei Jahren. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt und ernennt dann die Beiratsmitglieder. Sie beraten und begleiten den Vorstand und die Leitungskräfte mit ihrer fachlichen Expertise.

Unser Vorstand


Ramis Konya (Vorsitzender)

Tätigkeit:

Kaufm. Leiter, Prokurist des Medizinischen Versorgungszentrum (NVZ) der Schüchtermann-Klinik GmbH

Werdegang:

Ausbildung zum Sozialberater; Studium Volkswirtschaftslehre (Dipl. Volkswirt, TR), Studium der Sozial- und Erziehungswissenschaften an der Universität Osnabrück ohne Abschluss, Studium Krankenhausbetriebswirt, Studium Gesundheitsmanagement/Health Management (MBA).

Wofür stehe ich im VPAK?

Ich bin seit mehr als 35 Jahren im Vorstand des VPAK ehrenamtlich tätig.

Bildung ist in einer modernen Wissens- und Informationsgesellschaft eine wichtige Ressource. Bildung ist somit ein entscheidender Faktor für individuelle Entfaltungs- und Teilhabechancen, für die wirtschaftliche Entwicklung einer Gesellschaft sowie für deren sozialen Zusammenhalt. Dabei wird aber auch deutlich, dass Personen mit geringer oder keiner (formalen) Bildung in vielen gesellschaftlichen Bereichen eingeschränkte Teilhabechancen haben. Meine Motivation ist es, den Kindern aus den Zuwandererfamilien zu einem möglichst hohen Bildungsabschluss zu verhelfen, sie deshalb bei ihrer schulischen und außerschulischen Bildung zu unterstützen und sie so auf die gesellschaftlichen Anforderungen vorzubereiten.


Karin Winkler (stv. Vorsitzende)


Hülliye Zengin (stv. Vorsitzende)

Tätigkeit:

Fachdienstleiterin der Personalentwicklung der Stadt Osnabrück und freiberufliche Trainerin für interkulturelle Trainings sowie Kommunikationsseminare

Werdegang:

freiberufliche Trainerin des Institutes für wirtschaftspsychologische Forschung und Beratung an der Universität Osnabrück sowie freiberufliche Tätigkeit für die Stadt Osnabrück als Diplom Psychologin; ab 2004 Personalentwicklerin der Stadt Osnabrück und seit 2006 Fachdienstleiterin der Personalentwicklung

Wofür stehe ich im VPAK?

Ich möchte mit meinem ehrenamtlichen Engagement einen Beitrag dazu leisten, Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken, ihr Selbstbild und ihre Identität als einen wichtigen Teil unserer Gesellschaft zu unterstützen und zu schärfen, damit sie ihre interkulturellen Ressourcen nutzen können. Neben einem erfolgreichen Bildungsweg ist aus meiner Sicht der positive wertschätzende Umgang mit der eigenen Person ein zentraler Faktor für die Teilhabe im sozialen und beruflichen Leben.

Konkret möchte ich für die Beratung in Personalfragen sowie für Personalentwicklungsmaßnahmen der Mitarbeiter*innen im Allgemeinen und im Speziellen zur Stärkung ihrer interkulturellen Kompetenzen zur Verfügung stehen.


Prof. Dr. Christa Röber

Tätigkeit:

pensionierte Professorin für Sprachdidaktik mit Tätigkeiten an der PH und der

Universität Freiburg, Autorin des Lehrwerks „Die Kinder vom Zirkus Palope“ (www.zirkus-palope.de)

Werdegang:

Lehrerin, Mitarbeiterin im Nds. Kultusministerium, Tätigkeiten in der Lehrerfortbildung,  Promotion, Mitarbeiterin an unterschiedlichen

Hochschulen, seit 1996 Professorin in Freiburg

Wofür stehe ich im VPAK?

Ich bin Gründungsmitglied des VPAK (1981), war 1983-2012 Erste Vorsitzende des Vereins und gehöre weiterhin dem ehrenamtlichen Vorstand an.

Meine Funktion im Vorstand ist die Mitarbeit bei der Entwicklung adäquater Fördermaterialien und die Beratung und Fortbildung der MitarbeiterInnen in Fragen der Sprachförderung.

Mein Engagement für den VPAK ist von dem Wissen getragen, dass Bildung, insbesondere sprachliche Bildung, das Fundament einer autonomen Lebensgestaltung und einer aktiven Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen ist. Während meiner langjährigen Tätigkeit als Lehrerin wurde mir deutlich, dass die offiziellen Bildungsinstitutionen in Deutschland mit ihren Aufgaben dann überfordert sind, wenn die Heterogenität der Lerngruppen außergewöhnlich zunimmt. Durch die Aufnahme von Kindern mit anderer Muttersprache gerieten die Institutionen zu Beginn der 80er Jahre an ihre Grenzen, und die Situation hat sich noch immer nicht gravierend verändert (wie die nationalen und internationalen Testergebnisse der vergangenen Jahre für Deutschland zeigen). Diese Beobachtungen erfordern zugunsten derjenigen, die einer zusätzlichen Unterstützung bedürfen, die Bereitstellung spezifischer außerschulischer Hilfe, ohne dabei die Familien in untragbarer Weise zu belasten. Diese Aufgabe haben wir mit dem VPAK für die Gruppe der Migranten in Osnabrück übernommen, und sie wird voraussichtlich noch nicht in naher Zukunft beendet sein.


Dr. Tobias Thelen


Prof. Dr. Manuela Westphal

Tätigkeit:

Professorin für Sozialisation mit Schwerpunkt Migration und Interkulturelle Bildung an der Universität Kassel

Werdegang:

Studium der Erziehungswissenschaften; Wissenschaftliche Mitarbeiterin (1991-1997) und Juniorprofessorin an der Universität Osnabrück, Gastprofessur Universität Augsburg (2002-2009); berufl. Weiterbildung zu Organisations- und Personalentwicklung, Hamburg; Leiterin einer niedersächsischen Koordinierungsstelle zur beruflichen und betrieblichen Frauenförderung Landkreis Grafschaft Bentheim (1998-2002); seit 2010 Professur an der Universität Kassel im Institut für Sozialwesen, FB Humanwissenschaften.

Wofür stehe ich im VPAK?

Schulen gelingt es nach wie vor nicht, allen Schülern und Schülerinnen unabhängig von ihrer sozialen, kulturellen und sprachlichen Herkunft zueinem guten und vergleichbaren Bildungserfolg zu führen. Gleichzeitig wachsen die gesellschaftlichen und individuellen Herausforderungen an Bildung insgesamt.  Ressourcen von Bildungsorten und Lernwelten jenseits von Schule und im Zusammenspiel mit Schule müssen hierzu besser ausgeschöpft werden. Bildungspotentiale der Familie,  des Stadtteils und der Kinder- und Jugendarbeit in Betreuungs- und Förderangeboten sind untrennbar verwoben mit der Teilhabe an formaler Bildung. Zusammen entscheiden sie über die Verwirklichungsmöglichkeiten gesellschaftlicher Partizipation und Integration. Der VPAK verfügt hierzu über langjährig aufgebaute Erfahrungen, insofern individuelle Bildungserfolge und Handlungskompetenzen maßgeblich durch bedarfsorientierte außerschulische Bildung und Betreuung gefördert werden. Diese Potentiale und ihre Wirkungen fortzuführen und weiter auszubauen motiviert mich für mein ehrenamtliches Engagement.



Unser Beirat


Gabriele Grosser (Sprecherin)


Michael Grothe-Laszewski


Miriam Lotze


Prof. Dr. Christina Noack


Ekrem Yildiz


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